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Mittwoch, 6. November 2013
WELTEN IM WEIN - Aktueller Projektstand!

„Heute möchte ich meinen Fans und den Besuchern meiner Homepage einen Bericht zum aktuellen Projektstand geben:

KUNST- UND KULTURPROJEKT
WELTEN IM WEIN


KÜNSTLER:  MANA BINZ – Lieser/ Mosel und Brüssel
2008 – 2014


Im Jahre 2008 habe ich das Projekt WELTEN IM WEIN begonnen. Neben meinem Atelier in Brüssel hatte ich gerade meine Glaswerkstatt und mein Atelier in Lieser an der Mosel ausgebaut. Hier waren nun Raum und technische Voraussetzungen für größere Kunstprojekte optimal geschaffen.

Bereits seit 1970 interessiere ich mich für das Material Glas in der Kunst. Damals hatte ich erste Berührungen mit der Studioglasbewegung. Die Begegnung mit Erwin Eisch und Harvey K. Littleton zeigten mir Möglichkeiten, Glas als künstlerisches Material ohne dazwischen geschaltete Glaswerkstätten selbst zu entdecken.

Es dauerte bis 2003, dass ich meine ersten eigenen Glasschmelzöfen für das Atelier an der Mosel erwarb. Hier hatte ich endlich die Räumlichkeiten für das ganze technische Equipment. In einer Weinregion wie der Mosel sind die Menschen, auch wenn sie einem bäuerlichen Beruf nachgehen und die Strukturen hier provinziell sind, doch inspiriert vom Kulturprodukt Wein, vom Tourismus, von den Veränderungen und den neuen Herausforderungen durch globale Märkte. Nachdem ich selbst lange Zeit in der multikulturellen Metropole Brüssel gelebt und gearbeitet habe, ist nun der Bereich hier an der Mosel der Raum, in dem ich überwiegend lebe und arbeite.

Provinz und Metropole unterscheiden sich heute weniger als in der Vergangenheit. Alle Medien sind heute überall in gleicher Weise verfügbar. Da sie unser Leben immer mehr prägen und sich hierdurch die Kommunikationsstrukturen sowie die Informationswelt komplett verändern, gleichen sich die Lebensverhältnisse an. Doch andererseits kann die Schönheit der Landschaft hier die Enge des Tals sehr oft nicht wettmachen. Für Kultur braucht man an der Mosel einen beharrlichen und langen Atem. Da hilft der Wein mentale Hürden und Ressentiments zu überwinden und gnädiger im Urteil zu werden: Die Umsetzung kreativer Gedanken in Kunst erfordert Kontemplation, intellektuelle Durchdringung einer Idee, mentale Kraft, Beharrlichkeit und letztendlich Einsamkeit. Selbstredend benötige ich als Künstler, der in der Provinz lebt und arbeitet, den Atem der Welt, um mich neu zu positionieren und zu messen. Ja - Ich brauche die pulsierenden Anregungen aus vielen Städten dieser Welt. Doch in Brüssel habe ich mich auch oft nach Abgeschiedenheit und Ländlichkeit gesehnt, um meine Ideen ausreifen zu lassen. Inzwischen kann ich in mein Moselatelier gezielt die Welt zulassen und mich dort auch in die Einsamkeit zurückziehen. Es ist ein sich wechselnder Kompromiss zwischen Einöde und Monopolflair.

In dieser durch den Weinanbau geprägten Region gibt es viele Künstler, die mit Kunst für Weinprobierstuben, für Weinetiketten, also mit dem gesamten folkloristischen Überbau zum Thema Trauben und Wein beschäftigt sind. Das hat mich eher davon abgehalten, dem Wein und der Rebe Augenmerk in meinen künstlerischen Auseinandersetzungen zu schenken. 2007 war Luxemburg und die Großregion SaarLorLux, das angrenzende Belgien und Rheinland-Pfalz die Kulturhauptstadt Europas. Ich selbst war im Kulturhauptstadtjahr für Luxemburg mit meiner interaktiven Sozialskulptur ARTECELLI auf Reisen gegangen, um die Erinnerung der Menschen in der Großregion untereinander zu vernetzen. Zunehmend wurde mir klar, wie sehr der Wein und auch die Glasherstellung die Menschen in dieser Großregion über Grenzen hinweg und über Jahrhunderte hindurch verbinden.

Es gibt unzählige Bücher über Wein und Kultur. Mir fiel ein Ausstellungskatalog in die Hände: Das „Mysterium Wein“, wie 1996 das „Historische Museum der Pfalz“ in Speyer eine Ausstellung betitelte, mit dem Untertitel „Die Götter, der Wein und die Kunst“. Dies machte deutlich, wie facettenreich das Kultgetränk Wein ist. Vor diesem Hintergrund begann ich 2008 das Projekt “Welten im Wein“ zu konzipieren.

Dieses Projekt und das entstandene Werk ist das erste und bislang einzige Kunstwerk dieser Art. Es ist aus dem Material Glas und daher durch eine lichtwechselnde Wirkung geprägt. Ich zeige in hochformatigen Bildern die imaginative, lustvolle, visionäre bis halluzinatorische Wirkung des Weins in von oben nach unten durchgeschnittenen Flaschen und beleuchte die Bedeutung von Wein in sich wandelnden Kulturen und Religionen. Indem ich bildhaft die Flasche als Behältnis zerstöre, kann sie ihren Inhalt nicht halten. Der Wein ergießt sich in die Welt und zugleich kommt die Welt in die Flasche. Die halbe Flasche, oft für kostbare Spezialitäten verwendet, wird so in einem anderen Bedeutungskontext gestellt. Der Betrachter wird eingeladen, sich dem edlen Getränk in seinen ganzen Facetten intellektuell und sinnlich anzunähern, sich selbst und den eigenen Umgang mit dem Genussmittel Wein zu reflektieren.

Dieses Werk ist auf insgesamt 77 in Glas eingeschmolzene Bilder (Überfangglas) projektiert, also 38 Paare, die optisch wieder zu einer „fast“ intakten Weinflasche verschmelzen und einer Einzelstele. Den Werkstoff Glas habe ich in Assoziation zur Weinflasche gewählt. Über Transparenz, opaline und opake Glasfarben will ich das Auge des Betrachters anregen. Die künstlerische Gestaltung einer Stele ist eine uralte Ausdrucksform in vielen Kulturen, über Hinweisschilder bis zu Grabmälern. Die Stele ist der Übergang zwischen Tafelbild und dreidimensionalen Skulptur. Mit dem Werk will ich außerdem die Möglichkeiten des Materials Glas zusammen mit Malerei verdeutlichen. Ich selbst sehe mich nicht als Glaskünstlerin. Mir geht es darum, dass dieses Material, das Glas, die Anerkennung als künstlerisches Material findet, wo es zur künstlerischen Aussage passt. So sehe ich das generell bei jedem Material: ALLES ist Kunstmaterial wenn es die künstlerische Arbeit unterstützt.

Das Projekt WELTEN IM WEIN hat inzwischen internationale Aufmerksamkeit gefunden. Die Planung sieht die Fertigstellung des Gesamtprojektes für das Frühjahr 2014 vor. Ich habe soeben das Stelenpaar 71/72 dem Ofen entnommen.
Noch zwei Stelenpaare und eine Einzelstele – voraussichtlich wird das Projekt Ende 2013 fertig. Dann muss das Werk in die Welt.
Inzwischen herrscht reges Treiben im Atelier. Die Entstehungsgeschichte wird redigiert und die entstandenen Stelen werden fotografiert.
So sieht es derzeit im Atelier aus: „Kreatives Chaos“

(Foto Claudia Szellas)

>> Werk des Monats November 2013

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Mittwoch, 19. Juni 2013
KITA Maring-Noviand

Zurück von der ART Basel mit gemischten Eindrücken und Gefühlen. Einerseits gute und auf potentiellen Verkauf zugeschnittene Kunst im Bereich der klassischen Moderne. Viele rote Punkte! 

Andererseits viel irritierendes Geglitzer im Bereich der zeitgenössischen Kunst. Die Frage “Quo Vadis ART ?“ konnten auch das herrliche Wetter und die überteuerten Hotelzimmer nicht beantworten. Dennoch: Die ART Basel ist mehr als nur eine Pflichtveranstaltung in der Kunstszene!

Nur die Kunst schafft es, dass der Mensch mit mehr als zwei Beinen und zwei Armen ausgestattet wird, ständig kopfsteht und gleichzeitig auch räumlich überall präsent ist. Real war mir dies am Sonntag, 16. Juni 2013, versagt! 

Ich habe es bedauert, anlässlich der 30-Jahr Feier der Kita Maring – Noviand  das Projekt „Namenssuche“ , das mit der Malerei der Kinder kreativen Aufschwung nahm, nicht weiter „anstoßen“ zu können. Ob eine Namenssuche bis zu den großen Ferien gelingt? Oder bleibt die Kita namenlos?

Wie auch immer: Es war toll mit den Kindern einen Prozess zu beginnen! Und was den Ausgang anbelangt, so halte ich es mit Gotthold Ephraim Lessing, dem großen Denker, Dichter und Aufklärer (1729 – 81) :

“Es wäre wenig in der Welt unternommen worden, wenn man immer nur auf den Ausgang gesehen hätte.“

In diesem Sinne und mit vielen Grüßen!
Mana Binz

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Mittwoch, 19. Juni 2013
KITA Maring-Noviand

Namensuche soll ein Ende haben

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Mittwoch, 19. Juni 2013
KITA Maring-Noviand

Namensuche soll ein Ende haben

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Mittwoch, 19. Juni 2013
KITA Maring-Noviand

Namensuche soll ein Ende haben

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Mittwoch, 19. Juni 2013
KITA Maring-Noviand

Namensuche soll ein Ende haben

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Mittwoch, 19. Juni 2013
KITA Maring-Noviand

Namensuche soll ein Ende haben

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Mittwoch, 19. Juni 2013
KITA Maring-Noviand : Namensuche soll ein Ende haben

Namensuche soll ein Ende haben....

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Freitag, 14. Juni 2013
KITA Maring-Noviand : Namensuche soll ein Ende haben

Der Kindergarten Maring-Noviand wird 30 Jahre. Und seit 30 Jahren hat er keinen Namen, wird stets nur als Kita Maring-Noviand betitelt. Das soll sich bald ändern: anlässlich des Jubiläums wird es einen Festakt mit Namenssuche geben, zu der auch die Kunst beitragen soll.

Das Projekt kam durch das Engagement der Leiterin der KITA Maring-Noviand zustande. Frau Andrea Klink bindet in ganz besonderem Maße die Kunst in die frühkindliche Erziehung ein. So entstand die Idee, mit Malerei gemeinsam mit den Kindern die Suche nach einem Namen für die KITA zu unterstützen.

Die malerische Suche nach einem Namen für die KITA Maring – Noviand  hatte folgende Ergebnisse:

Thema – Der Baum ergab folgende Namensideen: Zauberbaum, Märchenbaum, Wunderbaum, Traumbaum und Sonnenbaum. Der Name Sonnenbaum hatte die stärkste Kraft.

Thema -  Über Maringer Honigberg kamen wir direkt zur Biene. Hier hatte die Namenssuche folgende Ergebnisse: Honigbiene, Biene MaNo, Bienenschwarm, Bienennest, Bienenhaus und Bienenvolk.  Eine gewisse Präferenz war für Bienenvolk und Biene MaNo festzustellen.

Diese Namensideen führen wir in die weiterführende Diskussion ein und wünschen viel Spaß und Erfolg bei der Namenfindung bis zu den großen Ferien!
Insbesondere wünsche ich Euch Kindern der KITA viel Lebensglück und Lebenserfolg. Es war herrlich mit Euch zu malen! Das Kunstprojekt mit Euch war ein Spiegel eines Bienenvolkes und ganz in der guten Atmosphäre eines Sonnenbaums! Weiter so…

>> Werk des Monats

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Mittwoch, 15. Mai 2013
Die Kinder von Cusanus Grundschule in Bernkastel-Kues

Die Kinder der Cusanus Grundschule in Bernkastel-Kues freuen sich und sind stolz, dass ihre wundervollen Ergebnisse des Glasworkshops nun in der Schule ausgestellt werden.

Ein weltklasse-Workshop.
DANKE DAFÜR
EURE MANA BINZ

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Mittwoch, 15. Mai 2013
Cusanus Grundschule in Bernkastel-Kues

Die Kinder der Cusanus Grundschule in Bernkastel-Kues freuen sich und sind stolz, dass ihre wundervollen Ergebnisse des Glasworkshops nun in der Schule ausgestellt werden. 

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Mittwoch, 15. Mai 2013
Cusanus Grundschule in Bernkastel-Kues

Die Kinder der Cusanus Grundschule in Bernkastel-Kues freuen sich und sind stolz, dass ihre wundervollen Ergebnisse des Glasworkshops nun in der Schule ausgestellt werden. 

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Mittwoch, 15. Mai 2013
Cusanus Grundschule in Bernkastel-Kues

Die Kinder der Cusanus Grundschule in Bernkastel-Kues freuen sich und sind stolz, dass ihre wundervollen Ergebnisse des Glasworkshops nun in der Schule ausgestellt werden. 

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Sonntag, 5. Mai 2013
Spannender Workshop mit Kindern der Cusanus-Grundschule!

Gestern, am Samstag, den 04. Mai 2013, hatte ich hier einen spannenden Workshop mit Kindern der Cusanus Grundschule Bernkastel-Kues. Von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr gestalteten wir gemeinsam Glasobjekte. Ich habe gestern Abend noch alles im Ofen „versorgt“ und um 23.00 Uhr konnte ich das heiße Teil dann einschalten.

Frühesten morgen um 8.00 Uhr könnte der Ofen abgekühlt sein. Die Kinder sind natürlich gespannt wie Flitzebögen und wollen Ihre Ergebnisse sehen. Zudem gehen sie morgen auf Klassenfahrt! Daher hier eine kleine Fotostrecke in reduzierter Auflösung! Auf die Wiedergabe von Fotos, die die Kinder zeigen, verzichte ich wegen der kulturellen Besonderheiten! Ihr seid alle so supernette Kinder, eine tolle Gruppe! Ich bereite eine kleine individuelle Fotodokumentation ausgedruckt in Papierform vor. Doch hier nur schon einmal vorab die Ofenfotos bis heute. Ob Ihr dort Euer Objekt schon entdecken könnt?

Ich hoffe, dass eine Abholung der hergestellten Glasobjekte um 8.00 Uhr am Montag 06. Mai möglich ist und im Ofen ein Temperaturbereich erreicht wurde, der seine Öffnung erlaubt.

Schon jetzt wünsche ich Euch eine schöne Klassenfahrt!
Mana Binz

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Sonntag, 5. Mai 2013
Spannender Workshop mit Kindern der Cusanus-Grundschule!

Auch danke ich für den schönen Blumenstrauß, der mich heute am Sonntagmorgen im Atelier begrüßte und beim heißen Ofen zusätzlich noch mein Herz erwärmte!

Glas lehrt mit Spaß Disziplin und Geduld. Es macht erfolgreiche Arbeit sichtbar, denn es belohnt mit transformierten Gestaltungen. Es führt ein Eigenleben, welches weit über seine vielzitierte Transparenz und Schönheit hinausgeht. Glas zeigt Haltbarkeit in seiner Zerbrechlichkeit. Was wir lieben, damit gehen wir gut um! Wie viele Glasobjekte gibt es, die uns aus sehr alten Zeiten Zeugnis geben von der Fähigkeit des Menschen, Glas als Kulturgut und als nützliche Objekte in das Leben und in rituelle Akte zu integrieren!

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