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Mittwoch, 11. Januar 2012
SUPERNOVA 2012

2012 - Wieder im Atelier. Es erwartet mich die Deckeninstallation Supernova - eine künstlerische Arbeit, die ich im Dezember 2011 beenden durfte.
Samstag, 31. Dezember 2011
ARTECELLI sucht Standortpartner

ARTECELLI - das länderübergreifende Kulturprojekt der Erinnerung sucht neue Standortpartner für 2013 in Deutschland und Europa.
INFO IM PDF-Format:
Download Artecelli Info
Samstag, 31. Dezember 2011
Sternschnuppe...

Meine besten Wünsche für Ihr persönlich gutes Jahr 2012.
Hier eine kleine Impression meiner Sternschnuppen im Meer der Wünsche...
Donnerstag, 6. Oktober 2011
SUPERNOVA - Entstehungsprozess

Mehrere Ofenbrände waren zur Herstellung des Glases für die Deckeninstallation SUPERNOVA erforderlich. Jede einzelne der 256 Glasscheiben wurde für dieses Kunstwerk von Mana Binz nicht nur konzipiert und gestaltet, sondern auch selbst hergestellt. Für Mana Binz ist dieses „Studioglas“ in Fortsetzung der Studioglasbewegung die Voraussetzung und die Erfüllung des künstlerischen Anspruchs an Glas als Kunstmaterial.
Sie selbst definiert sich als Malerin. Glas ist ein Kunstmaterial unter vielen anderen. Doch Glas hat eine ureigene dritte ja vierte künstlerisch interessante Dimension: Glas spielt mit dem Licht und der Zeit. Von alters her dient Glas dazu, Räume aufzubrechen, draußen und drinnen miteinander zu verbinden und Weite sichtbar zu machen. Überhöht findet dies in sakralen Gebäuden statt. Dabei spielt Glas stets auch mit der vierten Dimension, der Zeit, denn je nach Tageszeit, Lichteinfall, Wetter und Jahreszeit verändert sich die Wirkung des Glases.
Jede Malerei im Glas verschmolzen ist somit nicht nur ein Malen mit der Farbe sondern zugleich eine Malerei mit Licht und Zeit. Glas lässt Veränderung zu und macht durch seine Zerbrechlichkeit, die Einmaligkeit des Augenblicks spürbar.
SUPERNOVA - Werk des Monats Oktober 2011
Donnerstag, 6. Oktober 2011
SUPERNOVA - Entstehungsprozess

SUPERNOVA - Entstehungsprozess
Donnerstag, 6. Oktober 2011
SUPERNOVA - Entstehungsprozess

SUPERNOVA - Entstehungsprozess
Donnerstag, 6. Oktober 2011
SUPERNOVA - Entstehungsprozess

SUPERNOVA - Entstehungsprozess
Donnerstag, 6. Oktober 2011
SUPERNOVA - Entstehungsprozess

SUPERNOVA - Entstehungsprozess
Donnerstag, 6. Oktober 2011
SUPERNOVA - Entstehungsprozess

SUPERNOVA - Entstehungsprozess
Donnerstag, 6. Oktober 2011
SUPERNOVA - Entstehungsprozess

SUPERNOVA - Entstehungsprozess
Montag, 5. September 2011
Supernova....

Der Künstler ist oft mit dem siebten Sinn ausgestattet. Die Sensitivität lässt auch mich mitunter ahnen, was „in der Luft liegt“. So hatte ich den Sommerurlaub verkürzt und kam einige Minuten nach dem großen Unwetter aus dem Urlaub zurück. Alles was an Schadensminderung gemacht werden konnte, war dadurch möglich.
Mitten im Scherbenhaufen des zerbrochenen Atelierfensters lag mein 350 x 350 m großer Entwurf einer Supernova. Eine Supernova ist der Begriff für das schnell eintretende, helle Aufleuchten eines Sterns am Ende seiner Lebenszeit durch eine Explosion. Der Stern wird dabei selbst vernichtet, aber seine Leuchtkraft wird im Absterben so verstärkt, dass er für kurze Zeit so hell wird, wie eine ganze Galaxie. Heute ahne ich, warum gerade diese Bildfindung in meinem inneren Auge entstehen konnte. Auch warum mich ausgerechnet im Urlaub die Koinzidenzlehre des Cusanus beschäftigte: Nikolaus von Kues schrieb ausgerechnet in seiner schwierigsten Lebensphase das wundervolle Werk „De beryllo“. Er erklärt am Beispiel einer aus Beryll geschliffenen Lupe seinen philosophischen Ansatz der Koinzidenz, den Zusammenfall von Gegensätzen.
Beides zusammen in dieser Zeitachse lässt mich tieferen Sinn erahnen und erinnert mich an die Wertigkeitsfrage von Ahnen und Wissen bei Augustinus und an ein Albert Einstein zugeschriebenes Zitat: „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“
Es wäre mir eine Freude bei der geplanten Ausstellung am 10. Dezember 2011 dieses Werk bereits zeigen zu können.
Donnerstag, 1. September 2011
Hagelschaden am 26.08.2011 am Paulushof Lieser

Ende eines Urlaubs am 26.08.2011. Am Freitag von der Biennale kommend gerade noch vor dem großen Unwetter gelandet, ahne ich auf der Anreise was passiert ist. Die Straßen sind mit einer dichten Laubdecke überzogen. Ich sehe große weiße Haufen: Hagel in der Dicke eines Tennisballs. Bei der Rückkehr in den Paulushof stürzt vor meinen Augen das große Atelierfenster durch Hagelschlag zersiebt ein. Darunter steht der geliebte Flügel. Alle Dachrollläden zerstört. Alle Dächer zerstört. Ein Wahnsinnsschaden.
Hinzu kommt, dass das Projektatelier „Alte Schmiede“ völlig unbrauchbar geworden ist. Dort ist die gesamte Decke einsturzgefährdet. Die Lichtkuppeln zerbrochen.
Chaos auch im Garten. Der schöne Ahornbaum ist umgestürzt. Alle Autos Totalschaden.
Wie durch ein Wunder ist meine Glaskunst nicht zerstört worden. Die Sonne lacht vom Himmel ganz unschuldig…
Mit herzlichen Grüßen
Mana Binz
Donnerstag, 1. September 2011
Hagelschaden am 26.08.2011 am Paulushof Lieser

Schäden des Hagelunwetters am 26.08.2011 am Paulushof in Lieser
Donnerstag, 1. September 2011
Hagelschaden am 26.08.2011 am Paulushof Lieser

Schäden des Hagelunwetters am 26.08.2011 am Paulushof in Lieser
Donnerstag, 1. September 2011
Hagelschaden am 26.08.2011 am Paulushof Lieser

Schäden des Hagelunwetters am 26.08.2011 am Paulushof in Lieser







