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Dienstag, 25. Mai 2010
Brotbrechen

Brotbrechen
Ich breche das Brot an
für uns
in der Liebe zum Menschen.
Alles kommt und geht.
Bleibt im Fluss.
Möge Brot für alle da sein.
Das Licht des Tages
Durchströme dieses Brot
Nehmet und esset alle davon.
Wir nehmen uns Zeit
um Mensch zu sein
und zu teilen.
Dienstag, 25. Mai 2010
Die Rolle des Wassers im Genusskunstprojekt RITUELLES ESSEN

"Mana gießt das Wasser über die Hände der Gäste und reicht das Handtuch
Reinigungsritual
Reine Hände, reine Gedanken, Herzensfreude.
Ich freue mich, mit Dir das Mahl zu teilen.
Bereits im Januar 2010 war die Weltwasserpumpe – ein Frühwerk von Mana Binz aus 1965 – Bild des Monats. Die Bedeutung des Wassers als Urkraft und Quelle allen Lebens spiegelt sich kontinuierlich im Werk der Künstlerin.
Auch im Genusskunstprojekt RITUELLES ESSEN – LEBEN IM FLUSS spielt das Wasser eine große Rolle. Mana Binz integrierte das Reinigungsritual in die Essenszeremonie: „Alle Gäste hatten ein Leuchten im Gesicht, als das kühle Wasser in ihre Hände floss“
Dienstag, 25. Mai 2010
Am Schluss wäscht Mana die eigenen Hände....

„Die Haptik von Wasser bewusst zu erleben, macht die umfassende Bedeutung des Wassers fühlbar. Ich weine blutige Tränen über die Katastrophe im Golf von Mexiko…“
Dienstag, 25. Mai 2010
Drei Loblieder auf das Wasser

Philosophisch, weise humorvoll, – im Dreiklang, der das ganze Essen charakterisierte:
Drei Loblieder auf das Wasser
Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muss es.
Ewig wechselnd.
Johann Wolfgang von Goethe
_________
Wer zur Quelle gehen kann, der gehe nicht zum Wassertopf.
Leonardo da Vinci
_____
Wer als Wein- und Weiberhasser
jedermann im Wege steht,
der esse Brot und trinke Wasser,
bis er daran zugrunde geht.
Wilhelm Busch
Mit Mana’s drei Lieblings –Tafelwässern, die mit
Wein nicht verdünnt waren – denn den gab’s reichlich on top :
Selters Naturell *** Staatlich Fachingen Medium *** Trarbacher Felsenquelle still
Montag, 19. April 2010
Geschmackserlebnisse....

Darf man überhaupt noch genießen? An allen Ecken braucht die Welt Hilfe. Die Erde scheint im Kern in Aufruhr. Vulkanausbrüche, Stillstand des Luftverkehrs, neue Erdbeben in China, auch weiterhin Korruption in Haiti und natürlich nicht nur da... Wie, wo, in welcher Weise kann der Einzelne helfen? Die Begriffe „Hilfloser Helfer“ und „Helfersyndrom“ gehen mir durch den Kopf. Das Bild der Kerze, die von zwei Seiten brennt, die sich verzehrt, drängt sich daneben. Die Chinesen sagen: Wenn die Kerze von zwei Seiten brennt, dann muss sie wissen, wo das Wachs herkommt. Also darf sie durchaus von zwei Seiten brennen, wenn der Wachszufluss geregelt ist, … Im Fluss des Lebens braucht jeder Mensch Lebensfreude, Genuss, Liebe, Dankbarkeit, um Energie in jeder Form aufzubauen und weiterzugeben. Dann ist auch wahre Empathie möglich. Wer sich der Lebenslust versagt, weil ja die Welt so traurig ist, der kann auch nicht von Herzen geben…
Schmecken und Riechen sind die Sinne des Gedächtnisses. Beim Essen erinnern wir uns an Uraromen unserer Kindheit. Die Idee zum rituellen Essen kam Mana Binz bei der Veranstaltung Flüssige Zeit in Frühjahr 2009, einer Veranstaltung im Rahmen der Mosel WeinKulturZeit, die Annette Köwerich - Schriftstellerin und Winzerin - organisierte. Reflektionen über Zeit, Leben in der Zeit, Leben im Fluss der Zeit und Leben im Fluss der Erinnerungen. Die Madeleine von Marcel Proust - beim Eintunken der Madeleine in den Tee war „mit einem Mal … die Erinnerung da.“ Über das Duft und Geschmackserlebnis verknüpft sich Gegenwart und Vergangenes zu Bewusstsein.
Die Geschmackserlebnisse der Kindheit sind Schlüsselerlebnisse. Regionale Spezialitäten gehören zur Gedächtniskultur. In den regionalen Küchen sind Kombinationen bestimmter Speisen typisch, z. B. im badischen Dampfnudeln mit Vanillesauce, Himmel und Erd im Rheinischen, warme Griesklöse mit kalter Rieslingzabaillone ein typisches Moselgericht, Eifeler Viezbraten mit geschmelzten Honigmöhrchen, Dinkelpfannkuchen ein Eifel-Klassiker, das Moselfränkische Kartoffelsüppchen, die armen Ritter der Nachkriegszeit, Brotsuppe, süße Pfannkuchen mit Erbsensuppe, Milchreis mit Zimt und Zucker…
Kochbuch der Erinnerung. Jede Region kennt ihre sozialen Geschmacksmemorate und Gedächtnisrezepturen. Das sonntägliche Fleischstück, vom Vater aufgeschnitten, mit Erbsen und Möhren in weißer Mehlschwitzsauce, mit dampfenden gekochten Kartoffeln mit etwas gebräunter Süßbutter und frischer Petersilie vereint ganz Deutschland. In der Kunstaktion: Rituelles Essen – Leben im Fluss greift Mana Binz gemeinsam mit dem Gastronomen Nene Nooij in den Rezepturen des rituellen Essens Geschmacksmemorate auf. In Erinnerungsrezepturen spiegelt sich Heimat und Kindheit.
Dynamik der Erinnerung. Aber wie das Leben im Fluss bleibt, so werden auch Geschmacksmemorate neu interpretiert. So greift das rituelle Essen auch die Dynamik der Rituale auf, denn die identitätsstiftende Wirkung traditioneller Spezialitäten einzelner Regionen ist nichts Statisches, sondern etwas Dynamisches, etwas was im Fluss bleibt. Traditionen werden adaptiert und neu interpretiert und sind durch individuelle Weiterentwicklung und Änderungen im Gruppenverhalten, sowie insbesondere durch Reisen und Erinnerung an deren Geschmacksmomente einer steten Wandlung unterworfen. Die Erinnerung wird immer leicht verändert fortgeschrieben und schwingt sich in einer Reflexion von Vergangenheit, Gegenwart und Erwartungshaltung auf etwas Neues ein. Der Gedächtnisspeicher bleibt im Fluss, auch im Fluss der Erinnerung, Leben im Fluss. Daher thematisiert das rituelle Essen von Mana Binz auch den Übergang des Essensrituals im Dreiklang à la française in den Dreiklang à la russe unter Beibehaltung der klassischen Speisefolge eines Menüs, schlägt die Brücke zu anderen Kulturen, integriert wieder das Reinigungsritual und interpretiert in neuen Erinnerungsrezepturen alte Geschmacksmemorate neu.
Projekt RITUELLES ESSEN - LEBEN IM FLUSS
News: RITUELLES ESSEN - LEBEN IM FLUSS
Dienstag, 13. April 2010
Ende und Anfang

12. APRIL 2010
Ein wichtiger Stichtag im Rahmen des Genusskunstprojektes:
Ich entnehme Geschirr dem Ofen. Total unspektakulär.
Im Rahmen der Projektierung der Kunstaktion: Rituelles Essen - Leben im Fluß sind das die letzten, jetzt noch warmen Geschirrteile, die ich dem Ofen entnehme.
Ich könnte sagen, das ist der letzte Ofenbrand im Rahmen dieses Projektes und - gleich einschränkend - zu diesen Terminen im Mai 2010.
Der Fußballersatz „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ geht mir durch den Kopf. Was ist fertig, was ist am Werden? Alles bleibt im Fluß. Schon Goethe sagte: „Es geht am Ende nur vorwärts.“ „Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende (…) mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.“ Goethe bezog das auf das Ende des Lebens. Ich beziehe es auf diesen einen „abschließenden“ Ofenbrand. Oben liegt der Projektstrukturplaner auf dem Schreibtisch. Daneben die Liste: Neue Projekte.
Ich schreibe mir über die Liste: “Die Manier will immer fertig sein und hat keinen Genuß an der Arbeit. Das echte, wahrhaft große Talent aber findet sein Glück in der Ausführung – dahinter schreibe ich schon wieder und in Bewunderung: Johann Wolfgang von Goethe.
Und mit ihm suche ich mir jetzt einen der tollsten Moselrieslinge im Keller aus. Und dann werde ich ein Glas trinken auf Vergangenes und Kommendes...
Projekt RITUELLES ESSEN - LEBEN IM FLUSS...
News: Rituelles Essen - Leben im Fluss
Donnerstag, 1. April 2010
ENTNOMMEN - GEGEBEN

Ein Foto im Rahmen der Genusskunstaktion "Rituelles Essen":
Das Foto zeigt eine Spontaninstallation von Mana Binz, Titel: ENTNOMMEN – GEGEBEN.
Für die Genusskunstaktionen im Mai 2010 wurden viele rituelle Gefäße entworfen und hergestellt. Hier liegen einige auf dem spärlichen Märzgrün der Hauswiese. Glas entsteht aus Sand und Asche durch Metamorphose im Feuer. Beim Rituellen Essen – Leben im Fluss werden die “Ufos“ der Installation für den vitaminreichen Grüngang umgedreht. Mehr wird nicht verraten...
Dienstag, 30. März 2010
Frohe Ostern!

Frohe Ostern!
Am Waldesrand im lichten Gras
Putz sich ein Osterhas’ die Nas'.
Er spitz die Ohren kühn und keck
Toupiert den Bart, leckt weg den Dreck.
Er trollt und spielt, es scheint er lacht
Schnell ist was hinterm Busch verscharrt.
Hey Jäger! Lass das Schießen sein
Bin nur ein Häschen, bin noch klein.
Mit Jägern hab ich viel gemein
Mehr noch als euer Jagdlatein.
Bin Schürzenjäger so wie ihr
Die Mädels kennen meine Gier.
Ist Frühling jetzt, es nicht mehr schneit
Im Wald kein Jäger weit und breit.
Wie toll, wie schön! Fühl mich befreit
Ostern ist eine frohe Zeit!
Und weil mein Herz so hocherfreut
Wünsch ich Euch FROHE OSTERN heut!
Wenn Ihr im Feld heut seht was rasen
Wir sind es nur, die Osterhasen!
Mana Binz
Dienstag, 30. März 2010
Rituelles Essen - der letzte Plattenbrand

Das ist der letzte Plattenbrand vor den Genusskunstaktionen im Mai: 10 amuse gueule, 40 Salz und Pfefferschälchen, 15 Suppenschüsselchen, 38 Brottellergedeck, 7 Messerbänkchen…. Ganz unspektakulär… Noch einpaar Verformungen, dann kann der Mai kommen.
Ca. 1500 Geschirrteile verwirbeln Energie.
Es verabschieden sich meine zwei Hände! Für diese eine Nacht….
Dienstag, 23. März 2010
Im Fluß des eigenen Lebens

Rituelles Essen – Leben im Fluß.
Leben im Fluß, im Fluß des eigenen Lebens und ein Leben an der Mosel.
Beim “Rituellen Essen – Leben im Fluß“ thematisiert Mana Binz zum Hauptgang den Fluß, wie er sich windet, das felsige Gestein durchbricht, sich ein Flußbett kreiert, um es dann wieder zu verlassen und sich neu zu definieren. Wie das menschliche Leben… Auch der Fluß hinterläßt Spuren. In den Windungen des Flusses sind die Hänge für den Wein entstanden. Tief verwurzeln sich die Reben im Schiefer, trotzen Wind und Wetter, befestigen die Hänge, transportieren das kostbare Wasser zur Rebpflanze, einem Rosengewächs. Es entstehen duftige, duftende Weine, die das irdische des Gesteins transformieren.
Erde, Wasser, Luft - Die zweite Tafelinszenierung innerhalb der Genusskunstaktion “ Rituelles Essens – Leben im Fluß“ interpretiert diese Transformation:
Ein kühler Lufthauch, der Duft von Schiefer und Weinblume…
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
L I N K S :
DAS PROJEKT: Rituelles Essen - Leben im Fluss
######
VINOSONIC - Weinkultur-Zeit
###### Schieferblume...#####
##### Schiefer, Luft und Wasser... #######
Freitag, 5. März 2010
Wasserschalen und Erinnerungsrezepturen

Eine Impression aus der Entstehungsgeschichte der Genusskunstaktion und Tafelinszenierung von Mana Binz
RITUELLES ESSEN – LEBEN IM FLUSS
Bei den festlichen Essenszeremonien, die im Mai 2010 in der Kulturwerkstatt Paulushof in Lieser stattfinden werden, spielen Teller und Gefäße aus Glas eine herausragende Rolle. Ich setze für diese lebendige Installation Glas ein, weil dieses künstlerische Material für Fragilität steht, aber auch für Schönheit und Transparenz. Nach alter Tradition überschmelze ich das Glas wiederum mit Glas und verforme es dann. Die Malerei befindet sich so zwischen den Glasscheiben. Lebensmittel würde ich niemals mit Farben in Berührung bringen. Glas war neben Edelmetallen schon immer ein Urmaterial für rituelle Gefäße. Im Glas vereinen sich die vier Elemente: Feuer, Wasser, Erde, Luft.
Mehr unter Projekte
Donnerstag, 25. Februar 2010
"Diner for Mana" - Probeeindeckung für RITUELLES ESSEN

"Diner for Mana“ – 1. Setzung, 9 Geschmacksmemorate rund um das Wasserleben…. Stellen Sie sich vor, dass der gesamte Tisch vom lichten Blau über Ultramarin und Kobaltblau bis hin in alle Schilffarben schimmert… Leben im Fluss.
Bei den Variationen rund um den Hauptgang der Inszenierung ist die Tafel ganz ätherisch, weil die Luft thematisiert wird.
Bei Session 3 der Genusskunstaktion schimmert die Tafel in Gold, Sand und Rottönen, Erde und Feuer ausdrückend.
Zu jedem Hauptthema wird es drei Gänge mit jeweils drei Genussmemoraten geben Also insgesamt 27 Erinnerungsrezepturen – ganz klein, aber definierter Geschmack. Ein Projekt, das auch von den Köchen viel abverlangt!
Jeder Teller ist anders. Aber auch das kleinste Schälchen, ob für Butter oder Amuse gueule oder das Brottellerchen usw. Jedes Teil ist anders und mit Glas überfangen…
Das Projekt hat etwas Liebenswertes und Gigantomanisches zugleich, sakral und lustvoll bacchantisch – scheinbare Widersprüche, die durch die Kunst von Mana Binz aufgehoben werden.
>> Siehe auch : Projekt: RITUELLES ESSEN - LEBEN IM FLUSS
Freitag, 19. Februar 2010
Essensritus - Vorbereitungen für "Rituelles Essen"

Noch sieht es aus wie auf dem Basar....
Die Vorbereitungen für "Rituelles Essen - Leben im Fluss" laufen auf Hochtouren....
Auf dem Foto sehen Sie die Objekte vom 15. Februar 2010, frisch aus dem Ofenbrand...
Link "Rituelles Essen...
Mittwoch, 10. Februar 2010
Hochmoselübergang - Leserbrief von Mana Binz im TV

Hier der Leserbrief von Mana Binz auf den Artikel „Hochmoselübergang mit Erlebniszentrum“ im Trierischen Volksfreund, Dienstag, 09.Februar 2010:
Es steht also fest: Ein Rückgang der Besucherzahlen in Sichtweite des Hochmoselübergangs wird erwartet. Das soll nun mit einer „Weinwelt“ wieder gut gemacht werden. Ich frage mich: Ist das eine Luftnummer oder eine Lachnummer passend zur närrischen Zeit? Man schlägt eine Wunde. Verletzt also im Bewusstsein der Verletzung und dann soll Tünche drauf?
Man wirft alle ökologischen Bedenken über Bord. Eine tausende Jahre alte Weinkulturlandschaft soll schwerste Blessuren hinnehmen, weil eine behördliche Maschinerie, wenn sie denn mal läuft, nicht mehr zu stoppen ist…
Der ökologische Aufschrei wurde niedergeschmettert. Und natürlich konnte bislang jeder, der schon aus ökologischen Gründen gegen diese Brücke ist, nicht über deren Ästhetik diskutieren. Daher wurde eine Ästhetikdiskussion erst gar nicht geführt.
Es ist unglaublich: Nun soll eine überalterte und vollkommen unästhetische Planung einer Monsterbrücke in dieser wunderbaren Landschaft umgesetzt werden! Keiner kann eine weitere Springbrücke für Lebensmüde wollen!
Wenn schon alle ökologischen Bedenken in den Wind geschlagen werden, so sollte jetzt wenigstens eine Lösung für eine ästhetische Planung gesucht werden. Das ist in diesem Akzeptanzkontext ganz klar und unzweifelhaft eine Angelegenheit für einen architektonischen Wettbewerb.
Auch wenn die ökologischen Blessuren bleiben, eine Brücke mit einer einmaligen ästhetischen Gestaltung könnte durchaus auch ein Besuchermagnet werden. Hierüber ist noch gar nicht diskutiert worden! Was ich als Künstler möchte, ist, dass wir Moselaner jetzt wenigstens die Chance für ein einmalig gestaltetes Bauwerk bekommen. Über das Trostpflaster einer Weinerlebniswelt können wir dann immer noch reden.
Mana Binz
Mittwoch, 10. Februar 2010
Guten Tag! Ja ich bin echauffiert!

Heute wende ich mich an jeden, dem die wunderbare Kulturlandschaft der Mosel wertvoll ist. Es stehen mir die Haare zu Berge, weil den Bürgern schon wieder Sand in die Augen gestreut werden soll. Weinwelt – das hört sich doch toll an…
Die Arbeiten für die Monsterbrücke sind angelaufen. Die Uhr tickt!
Wer schon aus ökologischen Gründen gegen diese Brücke ist, kann mit Ästhetik kaum argumentieren. Doch die ästhetische Frage – ich selbst habe diese Frage jetzt mehrfach mit vielen Moselanern besprochen - wurde noch gar nicht öffentlich diskutiert.
Jeder, aber auch wirklich alle Diskussionspartner, sind der Meinung, dass wenigstens die Ästhetikdiskussion bei dieser Monsterbrücke noch zu führen sei. Man hat sich um die Ästhetik bislang nicht gekümmert, weil man dachte die Brücke kommt nie. Da waren ja schon die ökologischen Bedenken! Übereinstimmendes Urteil: Diese Brücke ist megahässlich!
Ob man jetzt noch eine Basis für den ästhetischen Aspekt findet? Wenn sich die Moselaner doch wenigstens jetzt mal schnell einig würden! Statt dessen wird auf Nebenschauplätzen diskutiert. Doch vielleicht hofft man ja darauf, die Brücke mit den in den nächsten Jahren kommenden Kulturförderprogrammen wieder abtragen zu können. Das wäre doch was.
Was könnten wir tun außer meckern? Es hilft schon, diesen Link weiterzuleiten und die Angemailten sollten wiederum weiterleiten, usw.
Herzlich! Echauffiert!
Eure Mana
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