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Eine Tafelinszenierung

und genussvolle Kunstinstallation von Mana Binz.

Das erste rituelle Essen von Mana Binz im Mai 2010 ist eine Tafelinszenierung und genussvolle Kunstinstallation. Die Besonderheit ist bereits die Planung und Herstellung von über 1000 großen und kleinen rituellen Gefäßen durch die Künstlerin über viele Monate hinweg. Das Kunstwerk begann mit diesem Prozess, der sich im Fest vollendet, um in den Folgejahren fortgesetzt zu werden.

Die festliche Essenszeremonie mit Erinnerungsrezepturen und 27 Geschmacksmemoraten ist bei Mana Binz sakral und lustvoll bacchantisch zugleich.

Wasser und Reinigungsrituale sind in das Essen eingebunden. Im Glas werden Feuer, Wasser, Erde, Luft lebendig. Wie Strandgut kommen die Elemente des rituellen Essens nacheinander zusammen. Ebenso werden weitere Informationen zum rituellen Essen hier nach und nach hier zu lesen sein…



Eindrücke

Genusskunstaktion in Arbeit – das faszinierendste Wort ist “trotzdem“ - nicht weil die Götter vor das Glück den Schweiß gesetzt haben, sondern weil ohne Besessenheit Kunst nicht entstehen kann…

Installation - rituelles essen - leben im fluss Installation - rituelles essen - leben im fluss Installation - rituelles essen - leben im fluss
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Das Projekt

Mana Binz inszeniert im Mai 2010 das erste rituelle Essen. Die Besonderheit dieser Tafelinszenierung ist bereits die Planung und Herstellung von über 1000 großen und kleinen rituellen Gefäßen aus Glas durch die Künstlerin. Vor einem Jahr hat die Künstlerin hiermit begonnen: „Der Prozess selbst ist ein Kunstwerk. Hunderte von Zeichnungen habe ich gemacht, viele Wasserschalen und Gefäße sind im Laufe der letzten Monate fertiggestellt worden. Das Kunstwerk setzt sich fort im Fest selbst.“ Mana Binz verwendet für die rituellen Gegenstände Glas als Werkstoff. „Glas war neben Edelmetall schon immer ein Urmaterial für rituelle Gefäße. Im Glas vereinen sich die vier Elemente: Feuer, Wasser, Erde, Luft. Glas steht für Fragilität, aber auch für Schönheit und Transparenz".





Die festliche Essenszeremonie wird sakral und lustvoll bacchantisch sein. Dennoch spielen Wasser, Brot und Wein eine besondere, biblische Rolle. „Riten und Rituale sind die Wurzeln der Kunst“ sagt die in Brüssel und an ihrem Geburtsort in Lieser an der Mosel tätige Künstlerin. „Seit Jahrhunderten sind Festessen und Essen zu spirituellen Anlässen mit Ritualen verbunden. Esskultur steht im Kontext von Wertigkeit und Bewusstsein - Kunst und Kultur sind beim Ritual erfahrbar. Die kulturelle Gemeinschaft der Gäste wird zusätzlich verstärkt durch die Einbindung des Wassers für Waschungen, "weil Wasser seit jeher Teil von Ritualen ist".

In dieser lebendigen Installation fließen die Lebenserfahrungen von Mana Binz zusammen: „Räumliche Entfernungen sind relativ, Big Business und Kunst sind sich oftmals näher, als es beiden gut tut… Kunst entspringt dem verinnerlichten Horizont des Lebens. Alles ist im Fluss, im Fluss von Zeit und Raum und im Fluss der Erinnerung.“ Mana Binz liebt die jahrtausendealte Weinkulturlandschaft der Mosel. Die Künstlerin thematisiert das Leben am Fluss, das Leben im Fluss, das Leben im Überfluss in 27 Geschmacksmemoraten. Den Teilnehmern werden “Erinnerungsrezepturen“ begegnen. Sie sollen Assoziationen an erlebte Genüsse wecken.

Das rituelle Essen wird nahe am Fluss stattfinden - eine uralte Metapher: Der Strom der Zeit. "Die Flüssige Zeit" ist der Titel eines Films über ihre Ausstellung 2009 zur Metamorphose im Schmetterlingsgarten in Bendorf-Sayn. Auch hier taucht ihr Leitgedanke, die Wertigkeit von Erinnerung auf (www.mana-binz.de). Mana Binz zitiert Johann Wolfgang von Goethe "... kein Genuss ist vorübergehend; denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend…“

Wie Strandgut kommen die Elemente des rituellen Essens nacheinander zusammen. Die Informationen zum rituellen Essen werden ihre Empfänger ebenso nach und nach erreichen.

Termine: » Rituelles Essen – Leben im Fluss nur für geladene Gäste.

Öffentliche Ausstellungen:


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